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  • Leserbrief von Christian vom 13.11.19 →weiterlesen
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  • Radiobeitrag Roland Egli vs. Peter Glanzmann SRF Regionaljournal Zentralschweiz vom 7.11.19 → reinhören
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  • Medienmitteilung Ergreifen des Referendums gegen den Beschluss des Kantonsrates →weiterlesen
  • Medienmitteilung vom 27.07.18 zum Widerstand gegen das geplante Bauprojekt KSA Pfäffikon →weiterlesen
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  • Medienmitteilung vom 24.02.15 zum geplanten Neubauprojekt in Pfäffikon →weiterlesen

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Die March braucht die Mittelschule in der March – auch für die nächsten Generationen; der Gesellschaft und der Umwelt zuliebe.

Leo Jäggi

Ein neues Schulhaus mit viel zu wenigen Gruppenräumen und Nischen zum selbständigen Lernen und Arbeiten? Das ist nicht zeitgemäss. Das KSA-Neubau-Projekt muss dringend überarbeitet werden.

Karin Schwiter spricht sich klar gegen den überteuerten Bau der KSA-Päffikon aus
Karin Schwiter Privatdozentin, Lachen

Mit diesem KSA-Projekt verlieren March und Höfe: „Bei einer Annahme des KSA-Kredits verliert die March automatisch ihre Mittelschule. Ich sehe nicht ein, wieso ein intakter Bildungsstandort aufgehoben werden soll, um in einem Ballungszentrum die Schülerzahlen zu vervielfachen. Damit ist weder den Märchlern noch den Höfnern gedient. Vor allem aber ist mir bei diesem 100-Mio.-„Bildungs“-Projekt kein einziger pädagogischer Vorteil zugunsten der Höfner und Märchler Jugend bekannt.“

Imgard Risch möchte nicht, dass die Mittelschule March geschlossen wird
Irmgard Risch, Reichenburg

Der Kanton will künftig Mittelschulen mit 600 Schülerinnen und Schüler. Das ist mittelfristig das Todesurteil für die e Mittelschulen in Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl? Darum stimme ich NEIN zum KSA-Neubauprojekt in Pfäffikon.

Alt-Ständerat Bruno Frick ist gegen die KSA-Päffikon
Bruno Frick alt Ständerat, Einsiedeln

Wie viele Schulen sollen im Kanton Schwyz noch verschwinden? Die Region March braucht eine Mittelschule. Deshalb NEIN zum zentralistischen Mammut-Projekt KSA Pfäffikon!

Dominik Blunschy spricht sich klar gegen den Neubau der Kantonsschule Päffikon aus
Dominik Blunschy Kantonsrat CVP, Ibach
Ohne Mittelschulstrategie 95 Millionen Franken investieren und die March aus der Bildungslandschaft streichen? Wir zentralisieren, wenn Nachbarkantone regionalisieren!
Patrick Schnellmann, Kantonsrat der SP Wangen findet das KSA-Projekt zu tuer
Patrick Schnellmann Kantonsrat SP, Wangen

Die Mittelschule gehört zur March als aufstrebende Region.

Für Sybille Ochsner ist das Projekt KSA zu teuer und bringt nicht genug Mehrwert
Sibylle Ochsner eidg.dipl.Betriebswirtschafterin, Spitex Geschäftsleiterin / FDP-Kantonsrätin, Galgenen

Der Bezirk March als wirtschaftlich starke Region – mit seinen über 43`000 Einwohnern – braucht auch in Zukunft einen eigenen Mittelschulstandort. Gigantismus in Form eines völlig überrissenen Bauprojekts zulasten des Steuerzahlers, lehne ich entschieden ab!

Schlechtere Infrastruktur für viel Geld, das ist das Kantonsschulprojekt für Bernhard Diethelm
Bernhard Diethelm Kantonsrat SVP, Vorderthal

Die March, der zweitgrösste Schwyzer Bezirk mit über 43’000 Einwohner*innen (mehr als der Kanton Glarus), braucht eine lokale Mittelschule.

Die Schüler haben keinen Mehrwert vom neuen KSA-Projekt sagt Thomas Büeler
Thomas Büeler Kantonsrat SP, Lachen

NEIN – Zu Einstandort-Mammutschulen in der Innerschwyz und Ausserschwyz. Der Weg dazu wird jetzt gepflastert und den ganzen Kanton treffen – NEIN

Michael Spirig möchte, dass die Kantonsschülerinnen bessere Infrastruktur haben als es die KSA-Pfäffikon bieten würde
Michael Spirig Kantonsrat GLP, Buttikon

Nein zum 100-Millionen-Kredit für die Aufhebung der dezentralen Schulstandorte in Ausserschwyz!

Viel Geld für etwas unzweckmässiges ist für Macel Buchmann das Mittelschulprojekt
Marcel Buchmann Kantonsrat CVP, Innerthal

Regierung und Kantonsrat rechtfertigen die Zentralisierung mit der Aussage, die Idealgrösse einer Mittelschule liege zwischen 500 und 900 Schüler (RRB 1293/2014 vom 16. Dezember 2014, E. 7.2). Sollte sich diese  „Idealvorstellung“ an der Abstimmung vom 24. November 2019 durchsetzen, müssten für sämtliche übrigen Mittelschulen im Kanton Schwyz weitere Zusammenlegungen konsequent folgen. Die Aussage ist indes nicht haltbar. Sie beruht auf völlig einseitigen Thesen und wird den tatsächlichen Verhältnissen in unserem Kanton und den wirklichen Anforderungen nicht gerecht. Die bewährten dezentralen Strukturen sollen im ganzen Kanton beibehalten werden können.

Christian Michel ist nicht bereit so viel Geld für ein zu teures Mittelschulprojekt zu zahlen.
Christian Michel Rechtsanwalt, Lachen

Mit einem NEIN zur unnötigen Verschleuderung von Millionen von Steuergeldern verhindern Sie eine Fehlplanung, die weder pädagogische noch ökologische Interessen der Region Ausserschwyz berücksichtigt und auf nicht nachvollziehbaren finanziellen Berechnungen basiert. Das Erfolgsmodell der überschaubaren, schülerfreundlichen Mittelschulstandorte  soll ohne Not einer Zentralisierung, die den „grünen“ Standort in Nuolen wegrationalisiert und den Standort Pfäffikon der letzten paar Quadratmeter naturnaher Umgebung beraubt, geopfert  werden? Gaht’s  NO!

Titus Kistler ehem Kantonsschullehrer, Reichenburg

Wir brauchen keine überteuerte, kühle und motivationshemmende Bildungsfabrik. Kleinere, ohnehin vorhandene Schulen sind bildungsfreundlicher, persönlicher und qualitativ besser.

Die Schliessung der Mittelschule March ist für Markus Leisibach gravierend
Markus Leisibach ehem. Schulleiter Nuolen, Reichenburg

Wir wollen, dass weiterhin ein perfektes Umfeld für leistungsbereite Schüler aufrecht erhalten wird und lehnen deshalb den Mammut-Kredit für eine zentralisierte Schule ab.

Die Schliessung der Mittelschule Nuolen schwächt das Mittelschulsystem des Kantons Schwyz sagt Andreas Jörger
Andreas Jörger Präsident Alumni Nuolen

Der Mittelschulstandort in der March darf nicht infolge Fehlplanung aufgegeben werden! Der moderne und zeitgemässe Märchler Mittelschulstandort Nuolen bietet heute in idealer Lernumgebung Platz für bis zu 280 Schüler, ist bekannt für die guten Leistungen seiner Schüler, kann ohne grosse Sanierung weiterbetrieben werden und liegt zudem in einer Wachstumsregion.

Daniel Hüppin Gemeindepräsident, Wangen

100 Millionen sind zu viel für so ein unüberlegtes Projekt!

Barbara Meyer findet 100 Millionen sind zuviel für ein unüberlegtes Projekt
Barbara Meyer Rechtsanwältin, Altendorf

Neubau KSA – massiv zu teuer, bildungs- und regionalpolitisch untragbar!

Roland Egli befürchtet dass bald andere Mittelschulen im Kanton Schwyz geschlossen werden.
Roland Egli Generalagent, Lachen

Für 100 Millionen Franken, die der Kanton in Pfäffikon investiert, kriegen die Schülerinnen und Schüler weniger Raum und weniger Angebote, als sie heute haben. Das ist Geld zum Fenster hinaus geworfen.

Daniel Slongo möchte nicht, dass die Kantonsschule Nuolen zugunsten der KSA-Päffikon geschlossen wird.
Daniel Slongo Kommunikationsberater, Lachen

Ausgangslage

Auf dem Weg des geringsten Widerstands hat der Kantonsrat den grössten jemals geplanten Baukredit in der Geschichte des Kantons bewilligt. Der Schwyzer Steuerzahler wurde in dieserEntscheidung aussen vor gelassen und lückenhaft informiert. Durch das erfolgreiche Referendum des Komitees für eine kostengünstige und dezentrale Mittelschulstruktur soll den Stimmbürgern des Kantons ermöglicht werden, seine Stimme zu einem Entscheid von solcher Tragweite abzugeben.

Es steht ausser Frage, dass ein Baukredit in dieser Grössenordnung im Sinne unserer direktenDemokratie vom Volk beurteilt werden muss. Denn es ist möglich, die notwendige bauliche Neuorganisation der Kantonschule Ausserschwyz (KSA) massiv günstiger, bildungsfreundlicher und qualitativ besser zu realisieren.

Chronologie eines von langer Hand geplanten, schleichenden Abbau→weiterlesen

Argumente

Wollen Sie den Kantonsratsbeschluss vom 22. Mai 2019 über eine Ausgabenbewilligung für die Realisierung von Neubauten für die Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon von 92 Mio. Franken annehmen?

 

NEIN, denn der Neubau ist viel zu teuer!

Die rund 100 Mio. für den geplanten Neubau der KSA fliessen nicht in die Bildung, sondern in ein teures, verfehltes Bauvorhaben, das unnötig und langfristig an den Finanzen des Kantons zehrt.

 

  • Hierbei handelt es sich um das bisher teuerste Hochbauprojekt in der Geschichte des Kantons Schwyz. Der Neubau soll 92 Mio. kosten, zuzüglich 3 Mio. für die Tiefgarage, also insgesamt 95 Mio.! Dabei ist man bewusst unter der psychologischen 100 Mio.-Grenze geblieben. Allerdings wurde bereits eine Ungenauigkeit von +/- 10% zu gestanden. Mehrkosten dürften wahrscheinlicher sein als Minderkosten; umso mehr als bereits die Kosten für "Container" nachgeführt werden mussten, welche ursprünglich nicht geplant waren. Ein Nachtragskredit bei einer weiteren Kostenüberschreitung ist wahrscheinlich. Der Neubau wird den Steuerzahler mit grosser Wahrscheinlichkeit weit über 100 Mio. kosten.
  • Die Folgekosten, die jährlichen Abschreibungen von 8 Mio., zuzüglich der 10 Mio. Betriebsbeiträge, würden den Kantonshaushalt zu massiv belasten. Vergleichbare Schulen wurden bereits weit günstiger gebaut: Die MPS Buttikon für 400 Schüler wurde 2001 inklusive Dreifachturnhalle für 33 Mio. Franken gebaut.
  • Die Swiss International School baut zu Zeit einen Campus für 400 Schüler vom Kindergarten bis zur Matura für 13 Mio. Franken.

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NEIN, denn der Neubau entspricht nicht den Anforderungen an die heutigen Bedürfnisse für Unterrichts- und Schulraum.

Das Siegerprojekt Clipper mag auf einer Hochglanzbroschüre zwar gut aussehen, nach aussen einen repräsentativen Eindruck machen und grosszügig Platz für Berufsberatung und die Mediathek der pädagogischen Hochschule bieten; für die Hauptbenutzer, die Schülerinnen und Schüler der KSA aber, sind die Verhältnisse beengt und zum Lernen ungeeignet. Hier stellt der teure Bau einen klaren Minderwert zur heutigen Infrastruktur dar. Sollte die Klassenzahl nur geringfügig wachsen, muss bereits teuer angebaut werden.

 

  • Die geplante Mittelschule verfügt nur über 43 Unterrichtszimmer (mit lediglich vorgeschriebener Mindestgrösse von 75 m2), verglichen mit momentan 49 Unterrichtszimmern an beiden Standorten (mit teilweise 80m2 Fläche). Die neue Mittel-schule wäre somit einiges kleiner und von Anfang an komplett gefüllt ohne jegliche Reserve. Das beengt. Der Tatsache, dass die March eine Wachsstumsregion mit grossem Zuzug ist und die Schülerzahlen wohl allgemein steigen, wurde nicht Rech-nung getragen. Heute schon kommt mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler der KSA aus der March. Die "Lösung" besteht in einem teuren, bereits geplanten, Ausbau: «Für den Fall, dass sich die Schülerzahlen an der KSA in den nächsten Jahren massiv vergrössern sollten, besteht die Option einer Erweiterung des Neubaus im Südflügel.», zitiert aus RRB 181/2019. (Hinweis: Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass der Kanton Zürich gleich zwei weitere neue Mittelschulen, in Wädenswil und Uetikon plant.)
  • Es sind nicht nur weniger Unterrichtsräume, die Schüler haben auch keine Klassenzimmer und kaum Aufenthaltsräume; eine weitere Kostenoptimierungsmassnahme. Im RRB 181/2019 wird auf Seite 4 für eine moderne Schule gefordert: «Der frühere Eckwert «Ein Zimmer – eine Klasse – eine Lehrperson» gilt heute nicht mehr in demselben Masse wie früher.» «Das bedeutet konkret: Flexibel nutzbare Cluster von Unterrichtszimmern, Gruppenräumen und Einzelarbeitsplätzen und Räume für selbstorganisiertes Lernen» sowie «sinnvoll aufeinander abgestimmte Unterrichts-, Aufenthalts-, Begegnungs- und Freizeiträume.» Dies wurde in keiner Weise umgesetzt. Im Gegenteil: Es wurde ein absolutes Minimal-Raumprogramm umgesetzt. Es gibt z.B. pro 150 Schüler nur 1 Gruppenraum und kaum Aufenthaltsräume für die Schüler. Zum Vergleich: Auf der Sekundarstufe fordert der Kanton mindestens einen Gruppenraum für 3 Klassen, das wären dann 9 statt nur 4 Gruppenräume für die KSA.
  • Die Mensa bietet lediglich Platz für 300 Schüler. Diese Plätze sollen für bereits heute 600 Schüler reichen. Dazu kommen noch Verwaltungsangestellte sowie Berufsschüler. Gemäss Planung soll in zwei Schichten gegessen werden. Die Platzverhältnisse sind somit sehr beengt und führen dazu, dass die Planung der Stundenpläne schwierig ist.
  • In der Aula gibt es 392 Sitzplätze – zu wenig somit, dass ein erster Schultag oder andere schulische Grossanlässe in den eigenen Räumlichkeiten durchgeführt werden können. Es wird nichts Anderes übrigbleiben als externen Raum zu mieten für solche Anlässe.
  • Aus dem RRB 181/2019: «Die zentral liegende Treppenhalle ist das Herzstück der Schule, ein Ort der Begegnung und des Austausches.» Das Herzstück einer Schule sollten unseres Erachtens die Unterrichtsräume sein. Oder sollen sich die Schüler im Treppenhaus aufhalten und dort lernen?
  • Unter dem Slogan «Rohbau gleich Ausbau.» werden – als weitere Sparmassnahme – die Räume im Rohbau belassen, was sich negativ auf die Akustik und die Lernatmosphäre auswirkt. Ein notwendiger, nachträglicher Ausbau könnte teuer zu stehen kommen. Desto unverständlicher ist, wieso beispielsweise die Musikkabinen ausgerechnet unter den Unterrichtsräume geplant wurden. Das Musizieren von Instrumenten wird während den regulären Schulstunden aus Lärm- bzw. Konzentrationsgründen kaum möglich sind.
  • Weniger und kleinere Schulzimmer, enge Gänge, zu wenig Gruppen- und Aufenthaltsräume, eine Mensa mit nur gerade 300 Plätzen ("Schichtessen"), eine Aula  mit 392 Plätzen, untaugliche Anordnung der Schulräume, zwar ein grosszügiges Atrium aber die Gänge und Flure sind so eng, dass ein Kreuzen kaum möglich ist,keine Reserven und das alles für überrissene 100 Mio.?
    Nein, danke!

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NEIN, denn der Neubau ist vom Baudepartement schlecht geplant!

Das Baudepartement verletzt nachträglich mehrfach eigene Vorgaben und verunmöglicht so ein gutes Projekt. Eine durchdachte, den Gegebenheiten angepasste Ausschreibung hätte wirklich gute und preisgünstige Projekte hervorbringen können, die den Geländeverhältnissen Rechnung getragen hätten.

 

  • Anfangs war es das erklärte Ziel, die neue KSA ohne Provisorien zu bauen. Der Projektierungskredit von 6 Mio. wurde unter dieser Voraussetzung gesprochen. Bei der Ausschreibung des Architekturwettbewerbs für den Neubau der KSA war es nach wie vor ein wichtiges Kriterium, dass möglichst ohne Provisorien auszukommen sei. Das heisst, das alte Schulhaus sollte erst dann abgerissen werden, wenn der Neubau steht. Dieses Kriterium war für die Platzierung des Neubaus extrem einschränkend.
  • Das Projekt Clipper hat versucht, dieses Kriterium weitgehend zu erfüllen und wurde u.a. deshalb auch gewählt. Daraus resultiert der in der Form ungünstige, langgezogene, 4-stöckige Bau mit grossen Aussenflächen und langen Verkehrswegen. Es gilt aber: Je höher ein Gebäude ist, desto teurer wird es, unter anderem wegen des aufwändigen Brandschutzes. Auch der tiefe Eingriff in den steilen Hang erhöht die Kosten.
  • Inzwischen hat man vorgeschoben, dass ein Bau ohne Provisorien schon wegen der Lärmbelastung den Schülern nicht zuzumuten sei. In Wirklichkeit hat man festgestellt, dass eine Zufahrt zum Neubau unmöglich ist, solange das alte Schulhaus noch steht. Überlegungen, die man vorgängig hätte machen können und müssen. Eine Ausschreibung mit Provisorien hätte für die Gebäude neue und günstigere Möglichkeiten eröffnet. Man hätte wieder dort bauen können, wo das bestehende Schulhaus aus guten Gründen jetzt bereits steht und damit massiv Kosten sparen können. Die hohen Kosten für die Gestaltung der Umgebung hätten sich gleichzeitig reduziert.
  • In der Ausschreibung zwingend vorgeschrieben war eine Etappierung, d.h. zuerst ein Ersatz des maroden Schulhauses Pfäffikon und dann ein Neubau für das Schulhaus Nuolen. Das hätte die Möglichkeit offengelassen, vorerst nur das Schulhaus in Pfäffikon zu ersetzen und so massiv Kosten zu sparen. Das Projekt Clipper erfüllt diese Vorgabe aber nicht. Die zweite Etappe, ein winziger Anbau als «Ersatz für Nuolen» ist mit 5.7 Mio. lächerlich klein ausgefallen und besteht somit nur noch aus 4 Unterrichtszimmern? Ein Unterrichtzimmer kosten nämlich satte 1,4 Mio.! Die versprochene Etappierung wurde einfach sang- und klanglos fallengelassen.
  • Für den Neubau der KSA stehen nur das 2.-4. Obergeschoss als Schulraum zur Verfügung. Der grösste «Verkehr» muss sich jeden Morgen, Mittag und Nachmittag durch das ganze Gebäude zwängen. Erd- und 1. Obergeschoss mit grosszügigen Räumlichkeiten werden vom Berufsberatungszentrum und der Mediathek der pädagogischen Hochschule genutzt. Aus der Beurteilung des Siegerprojektes Clipper durch das Hochbauamt wörtlich zitiert: «Die typologische Offerte eines Piano Nobile mit generöser Grandezza steht den räumlich beengten Unterrichtsgeschossen gegenüber». Auch sonst ist die Beurteilung des Siegerprojekts alles andere als positiv. Weitere Kritikpunkte sind z.B. lange, enge und dunkle Gänge, untauglich angeordnete Klassen- und Musikzimmer, eine steile Zufahrt, grosse Eingriffe ins steile Gelände…
  • Noch 2010 wollte der Regierungsrat dringend die Mensa in Pfäffikon ausbauen, da sie viel zu klein sei. Beim Neubau ist im Verhältnis zu den Schülerzahlen wieder viel zu wenig Platz vorhanden. Die 300 Plätze sollen für 600 Mittelschüler, 400 Berufsschüler, 100 Angestellte sowie zahlreiche Auswärtige reichen. Deshalb soll gemäss Planung in zwei Schichten gegessen werden, was das Problem aber nicht ansatzweise löst und sich nachteilig auf die Planung der Schulstunden auswirkt.
  • Der gewählte Standort in Pfäffikon ist denkbar ungünstig. Verkehrschaos und eingeengte Platzverhältnisse bestimmen schon heute das Bild. Mit dem Steinfabrik-Areal am See stünde ein Standort zur Verfügung, der optimal für einen Schulstandort geeignet wäre.
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NEIN, denn der Kanton verschweigt aktiv, dass es eine günstigere Lösung gibt!

Die Kosten für den Beibehalt der zwei bisherigen Standorte der KSA werden mit 112.5 Mio. viel zu hoch angesetzt. Ohne den Ersatz für den Standort Nuolen braucht es im Neubau in Pfäffikon neben weniger Unterrichtsräumen auch weniger zusätzliche Spezialräume. Die zusätzliche Dreifachturnhalle und zusätzlichen Plätze in der Mensa wären auch nicht notwendig. Der Neubau für Pfäffikon könnte ohne Integration des Standorts Nuolen für rund 35 Mio. realisiert werden.

 

  • Der intakte Schulstandort in Nuolen hat eine gute Bausubstanz, wurde laufend preisbewusst renoviert und bietet grosszügigen Platz für 14 Klassen, also ca. 280 Schüler. Moderne, 80 m2 grosse Klassenzimmer, Spezialräume, eine Turnhalle mit Aussenanlagen, eine Mensa sowie mehr als genug Aufenthaltsräume sind vorhanden. Die Schüler fühlen sich dort sehr wohl. Dieses Schulhaus für nur 5.7 Mio. ersetzen zu wollen, ist völlig unrealistisch. So steht es aber in «Bericht und Vorlage an den Kantonsrat» (RRB 181/2019 S. 16).
  • Würde man den Standort in der March weiter betreiben und nicht in den Neubau integrieren, könnte man im Neubau mindestens 11 Unterrichträume einsparen und die zusätzliche Dreifachturnhalle würde es auch nicht brauchen. Das sind Einsparungen in der Höhe von mindestens 30 Mio.
  • Die für den Standort Nuolen veranlagten 12 Mio. reine Sanierungskosten sind massiv überhöht.
  • Die extrem übertriebenen 20 Mio. gesamten Sanierungskosten für Nuolen, bestehend aus 12 Mio. für Sanierung und 8 Mio. für «Ausbau und Verbesserung», werden unhinterfragt als Tatsache hingestellt. Indirekt wird diese falsche Zahl jedoch zugegeben: «Selbst wenn die Instandsetzungsmassnahmen in Nuolen gesenkt werden (und damit auch die Attraktivität des Altbaus in Nuolen gegenüber dem modernen Neubau in Pfäffikon), ist die Gesamtkostenbetrachtung in etwa ausgeglichen.» Vor zwei Jahren wurden im Schulhaus Nuolen in die grossen, hellen Klassenzimmer topmoderne interaktive Tafelsysteme eingebaut.
  • Für die Berufsberatung in Pfäffikon gibt der Kanton aktuell offenbar ganze 305'000.- jährlich für Büromiete aus, das sind satte 25'400.- monatlich. Diese Zahl wird dann als Argument für den Neubau aufgeführt?
  • Eine Vergleichszahl: Das Oberstufenschulhaus in Buttikon, ausgelegt auf 400 Schüler, kostete 33 Mio., inklusive einer Dreifachturnhalle. Ein Ersatzneubau für 400 Schüler am Standort Pfäffikon ist somit ohne Dreifachturnhalle für 35 Mio. ebenfalls realisierbar.
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NEIN, denn der Kanton darf nicht einfach so funktionierenden Schulraum vernichten!

Die Aufgabe eines Schulhauses lange vor dem Erreichen seiner Lebensdauer ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht abzulehnen. Die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler an der KSA kommen aus der March. Diese Tendenz wird aufgrund des Wachstums in der March in den kommenden Jahren verstärkt zunehmen. Der Kanton wird dann froh sein, wenn er über eigene Schulraum-Reserven – auch in der March – verfügt.

 

  • Der funktionierende Schulstandort in der March wird ohne Not und ohne schlüssige Gründe aufgegeben.
  • Der Schulstandort in der March mit seiner guten und funktionierenden Infrastruktur kann mit geringem Sanierungsaufwand bis auf Weiteres betrieben werden.
  • Der intakte, modern ausgerüstete Standort Nuolen für bis zu 280 Schüler hat reichlich Platz für das erwartete Wachstum in der March. Schon heute kommen 50 Prozent aller Schüler der KSA aus der March.
  • Der Stilllegung der intakten Schulanlage in Nuolen wäre zudem eine Verschwendung von Ressourcen. Wer einen Schulstandort in intakter natürlicher Umgebung mit Seeanstoss aufgeben will, hat nicht verstanden, wie wichtig Ruhe und Beschaulichkeit für gute Lernleistungen sind.
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NEIN, denn eine zentralisierte Mammut-Schulen widerspricht dem Schwyzer Erfolgsmodell der dezentralen, eigenständigen Schuleinheiten!

Kleinere Schulen haben grosse pädagogische Vorteile. Das familiäre Umfeld spart dabei direkte und indirekte Kosten. Zwei kleinere Standorte sind auch für die Höfe ein Vorteil. Bereits heute bietet die KSA alle möglichen Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer, mehr als jede andere Mittelschule im Kanton Schwyz. Daran ändert ein teurer Neubau nichts.

 

  • Eine Konzentration der KSA in Pfäffikon wäre nicht nur pädagogisch, sondern auch ökonomisch und auch ökologisch unsinnig.
  • Die heutige Zusammenlegung der Sekretariate in Pfäffikon brachte nicht die erhofften Einsparungen. Die Zahlen beweisen, dass seit der zusammengelegten Administration die Kosten im Vergleich zur standortgebundenen Administration explodiert sind. Grössere Schulen bedingen mehr Organisation und einen grösseren administrativen Wasserkopf als kleinere.
  • Überschaubare Schulen haben grosse pädagogische Vorteile. Das familiäre Klima fördert das Lernklima und senkt die Gefahr von Vandalismus und Mobbing und damit auch Kosten.
  • Der Standort Nuolen kann heute problemlos bis zu 280 Kantonsschüler aufnehmen. Er ist damit bezüglich der Grösse vergleichbar mit der KKS in Schwyz (288 Schüler) und der Stiftschule Einsiedeln mit ebenfalls je drei Parallelklassen.
  • Bereits heute werden alle Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer, Projektwochen sowie viele Freifächer an der KSA standortübergreifend angeboten.
  • Das Fächer-Angebot würde mit einer zentralisierten Mammut-Schule nicht breiter. Schon heute werden an der KSA mehr Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer unterrichtet als an jeder anderen Mittelschule im Kanton. Ein zentralisierter Neubau hat darauf keinen Einfluss. Es kann kein einziges Fach zusätzlich angeboten werden.

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NEIN, denn ein Mittelschulstandort in der March darf nicht infolge Fehlplanung aufgegeben werden!

Der moderne und zeitgemässe Märchler Mittelschulsstandort Nuolen bietet heute in idealer Lernumgebung Platz für bis zu 280 Schüler, ist bekannt für die guten Leistungen seiner Schüler, kann ohne grosse Sanierung weiterbetrieben werden und liegt zudem in einer Wachs-tumsregion.

 

  • Notwendige Sanierungen wurden laufend aus dem Budget gemacht. 2006-2007 wurden z.B. für bescheidene 2 Mio. Aussensportanlagen gebaut und das Gebäude modernisiert. Man konnte von einer eigentlichen «Vorzeigeschule» sprechen, auch in Bezug auf die Kosten.
  • Die Hälfte der Schüler der KSA kommt aus der March. Trotzdem sind von den insgesamt 28 Klassen der KSA nur gerade noch 8 Klassen in der March untergebracht. Eine Abnahme um 4 Klassen. Die damit verbundene Zunahme der Klassenzahl in Pfäffikon von 16 auf 20 Klassen führte dort zu einer Überbelegung, während der Märchler Standort unterbelegt ist und über freie Schulräume verfügt. Es gibt Einzelfälle von Schülerinnen und Schüler, die wegen der beengenden Platzverhältnisse in Pfäffikon heute schon nach Schwyz in die Kantonsschule gehen.
  • Während den ersten 9 Jahren nach der Kantonalisierung wurde die Märchler Mittelschule teilautonom geführt, hatte eine eigene Schulleitung, einen schlanken kostengünstigen Verwaltungsapparat, ein motiviertes Lehrerteam und führte konstant 12 Klassen aus der March. Die Schule war und ist extrem beliebt, für ihre gute Qualität bekannt und erst noch sehr preisgünstig. Ein Mittelschüler kostete in Nuolen bedeutend weniger als in Pfäffikon.
  • Nach einer engeren Fusion der beiden Standorte und Zentralisierung der Schulleitung in Pfäffikon wurden die Kostenabrechnungen zusammengelegt. Veranstaltungen wie z.B. der Infoabend für Eltern künftiger Schüler wurden bewusst aus dem «Märchler Nebenstandort» abgezogen und es wurde versucht, die March dadurch unattraktiv zu machen. Gleichzeitig haben die Personalaufwände für die standortübergreifende Schulleitung gegenüber vorher stark zugenommen.
  • Der Kanton besitzt momentan ein beträchtliches Eigenkapital von 290 Mio. Im Grundstück in Nuolen ist ein Teil davon krisensicher angelegt. Warum will man ausgerechnet dieses Grundstück möglichst schnell veräussern? Der Kanton hat keine Idee zu einer möglichen Nachfolgeverwendung.
  • Die Schulhäuser und das Grundstück in Nuolen konnte der Kanton 1995 für bescheidene 8 Mio. von den Patres der Heiligen Familie erwerben, unter der Bedingung, das dortige Gymnasium als kantonale Mittelschule weiterzuführen. Das Volk hat mit überwältigendem Mehr zugestimmt. Heute soll diese Immobilie gemäss RRB 20 Mio. Wert haben. Der Kauf war also ein «Bombengeschäft» für den Kanton. Nach gerade 20 Jahren schon an eine Schliessung der Schule und ein Verscherbeln des Grundstücks mit Seeanstoss zu denken, ist deshalb auch moralisch bedenklich.
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Komitee

Roland Egli befürchtet dass bald andere Mittelschulen im Kanton Schwyz geschlossen werden.
Roland Egli, Generalagent, Präsident Komitee, Lachen
Daniel Hüppin hält nichts vom 100 Millionen Neubau
Daniel Hüppin, Gemeindepräsident Wangen
Die Schliessung der Mittelschule Nuolen schwächt das Mittelschulsystem des Kantons Schwyz sagt Andreas Jörger
Andreas Jörger, Präsident Alumni Nuolen
Titus Kistler, ehemaliger Lehrer der Kantonsschule Nuolen spricht sich klar gegen den KSA-Neubau aus
Titus Kistler, ehemaliger Mittelschullehrer Nuolen
Die Schliessung der Mittelschule March ist für Markus Leisibach gravierend
Markus Leisibach, ehemaliger Schulleiter Nuolen
Die Schüler haben keinen Mehrwert vom neuen KSA-Projekt sagt Thomas Büeler
Thomas Büeler, Kantonsrat SP, Lachen
Patrick Schnellmann, Kantonsrat der SP Wangen findet das KSA-Projekt zu tuer
Patrick Schnellmann, Kantonsrat SP, Wangen
Schlechtere Infrastruktur für viel Geld, das ist das Kantonsschulprojekt für Bernhard Diethelm
Bernhard Diethelm, Kantonsrat SVP, Vorderthal
Michael Spirig möchte, dass die Kantonsschülerinnen bessere Infrastruktur haben als es die KSA-Pfäffikon bieten würde
Michael Spirig, Kantonsrat GLP, Buttikon
Für Sybille Ochsner ist das Projekt KSA zu teuer und bringt nicht genug Mehrwert
Sibylle Ochsner, Kantonsrätin FDP, Galgenen
Viel Geld für etwas unzweckmässiges ist für Macel Buchmann das Mittelschulprojekt
Marcel Buchmann, Kantonsrat CVP, Innerthal
Christian Michel ist nicht bereit so viel Geld für ein zu teures Mittelschulprojekt zu zahlen.
Christian Michel, Rechtsanwalt, Lachen
Barbara Meyer findet 100 Millionen sind zuviel für ein unüberlegtes Projekt
Barbara Meyer, Rechtsanwältin, Altendorf
Daniel Slongo möchte nicht, dass die Kantonsschule Nuolen zugunsten der KSA-Päffikon geschlossen wird.
Daniel Slongo, Kommunikationsberater, Lachen

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Sie können die IG für eine kostengünstige und dezentrale Mittelschulstruktur finanziell unterstützen. Zahlen Sie Ihre Spende direkt auf Konto der Alumni Nuolen, 8855 Wangen, CH82 0077 7002 4111 0115 6 (Zahlungszweck: Referendum) ein.

 

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Kontakt

Komitee für eine kostengünstige und dezentrale Mittelschulstruktur
Roland Egli, Präsident
Sagenriet 3
8853 Lachen

info@100-mio-nein.ch